Gemüsebauern belastet Russlands Importstopp

Die deutschen Gemüsebauern starten wegen des russischen Importstopps für EU-Agrarprodukte mit Sorgen ins neue Jahr. Bei manchen Produkten sei das Angebot schon seit Herbst größer als der Verbrauch, teilte der Bauernverband mit. Vor allem bei Kohl drohten bald große Mengen auf den Markt zu kommen, zumal die Lagerkapazitäten in wichtigen Anbaugebieten in Norddeutschland nicht ausreichten. Sollte das Embargo länger dauern als bis Mitte 2015, wenn die Lagersaison endet, seien die Aussichten besorgniserregend. Die Verbraucher können 2015 indes mit günstigeren Lebensmitteln rechnen, wie der Verband bereits Anfang Dezember erläutert hatte.
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