Martin Kusej, das Internet und das Stadttheater

Mit einem Bekenntnis zum klassischen Staatstheater hat sich der Münchner Residenztheater-Intendant Martin Kusej in die Diskussion über eine drohende Verflachung der deutschen Theaterlandschaft eingeschaltet. "Ich will nicht, dass sich dekonstruktivistische und postdramatische Strukturen auf breiter Front durchsetzen", sagte Kusej gestern bei der Vorstellung der Spielzeit 2015/2016 des Bayerischen Staatsschauspiels. Er spielte damit auf die Berufung des belgischen Kurators und Direktors der Tate Gallery of Modern Art in London, Chris Dercon, zum neuen Leiter der Berliner Volksbühne an; sie war in Teilen der Kulturszene auf heftige Kritik gestoßen.
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