Tengelmann und Edeka setzen auf Gabriel

Die Supermarktketten Tengelmann und Edeka wollen das Veto des Bundeskartellamts gegen ihre Fusionspläne nicht hinnehmen und beantragen eine Ministererlaubnis. "Wir sind überzeugt, dass die gesamtwirtschaftlichen Vorteile unseres Fusionsvorhabens die rein wettbewerbsrechtlichen Kritikpunkte des Bundeskartellamtes überwiegen", begründete Tengelmann-Chef Karl-Erivan Haub den Schritt. Dabei gehe es vor allem um die rund 16 000 Arbeitsplätze bei Tengelmann, sagte Haub. Sie könnten "nur mit der Fusion umfassend gesichert werden". Das Bundeskartellamt hatte Anfang April Deutschlands größtem Lebensmittelhändler Edeka die Übernahme von rund 450
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