Kommentar · FEINSTAUB: Mit angezogener Handbremse

Seit Jahren wird an Stuttgarts Feinstaub-Problem herumgedoktert. Ein Akt mit echter Symbolkraft, der zeigt, dass Stadt und Land tatsächlich etwas an der schlechten Luft ändern wollen, hat aber bislang gefehlt. Der nun präsentierte Feinstaub-Alarm hat zwar auf den ersten Blick das Zeug dazu, er ist aber vor allem plakativ. Ab Januar sind Autofahrer in der Region Stuttgart aufgerufen, den Wagen stehen zu lassen, wenn sich schlechte Luftwerte ankündigen. Verkehrsminister Winfried Hermann und Stuttgarts OB Fritz Kuhn wollen Pendler damit sensibilisieren. So weit, so gut. Ob die Leute deshalb auf Bus und Bahn umsteigen, darf bezweifelt werden.
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