Besuch aus Polen kann Differenzen nicht beilegen

Die diplomatischen Verstimmungen der vergangenen Wochen waren bei dem Besuch von Polens Regierungschefin Beata Szydlo in Berlin öffentlich kein Thema. Stattdessen bemühten sich Kanzlerin Angela Merkel (CDU) und Polens Ministerpräsidentin, die jeweilige Bedeutung des Nachbarlandes zu betonen. Doch grundlegende Meinungsverschiedenheiten blieben. So lehnt Szydlo die Flüchtlingspolitik Merkels ab. "Wir brauchen eine Kehrtwende", forderte sie in der "Bild"-Zeitung. "Die Lage an den Außengrenzen der EU und auch in Deutschland ist außer Kontrolle geraten." An die von der Vorgängerregierung zugesagte Aufnahme von 7000 Flüchtlingen will sich die
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