Kommentar · CSU: Geschickter Zug

Erst zu Beginn dieser Woche hat CSU-Chef Horst Seehofer eine Devise vorgegeben: Die Sorgen der Bevölkerung angesichts der Flüchtlingsentwicklung seien das wichtigste, alles überragende Thema. Darauf würden er und seine Partei alle Kraft verwenden. Die Personaldebatten über seine Nachfolge seien damit beendet, dafür fehle die Zeit, so das Machtwort des bayerischen Ministerpräsidenten. Keine fünf Tage hat die Ansage Seehofers gehalten. Vorgestern hinterfragte der Nachfolge-Aspirant Markus Söder seinen Chef zumindest dahingehend, dass er sagte, eine Abspaltung der CSU von der CDU werde es nicht geben. Jetzt hat Ilse Aigner, die in den vergangenen
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