Unsicherheit bleibt

Hat die angesehene IWF-Chefin Christine Lagarde als französische Wirtschaftsministerin fahrlässig gehandelt und dadurch 400 Millionen an Steuergeldern verpulvert? Im Raum steht diese Frage seit Jahren, doch dass sich die Französin nun tatsächlich einem Gerichtsverfahren stellen muss, hatte kaum jemand erwartet. Bekanntlich geraten nicht nur Schuldige in das Visier der Justiz. Dennoch ist die Unschuldsvermutung ein löchriger Schutz. Den Rücktritt von Dominique Strauss-Kahn, der den IWF vor Lagarde leitete und der sich einem bis heute unbewiesenen Vergewaltigungsvorwurf ausgesetzt sah, konnte er nicht verhindern. Genauso unbewiesen ist auch
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