Vom Verlierer zum Nobelpreisträger

Kolumbiens Präsident Juan Manuel Santos erlebt eine Woche zwischen Scheitern und Triumph. Nun soll er den Frieden mit der Farc-Guerilla retten.
Die Nachricht aus Oslo überbrachte ihm sein Sohn Martin in aller Herrgottsfrühe. Um 4 Uhr Ortszeit klingelte im Präsidentenpalast in Bogotá das Telefon: Kolumbiens Präsident Juan Manuel Santos bekommt den Friedensnobelpreis. Die Auszeichnung soll nach dem Nein bei der Volksabstimmung eine Wende in den ins Schlingern geratenen Friedensprozess bringen. Und sie rettet die Präsidentschaft des angeschlagenen Staatsoberhauptes. Santos wirkt überrascht, als ihn das Nobelpreiskomitee am Morgen anruft. Er spricht zwar perfekt Englisch, aber diesmal überschlägt sich seine Stimme. Das ist ungewöhnlich für den gelernten Journalisten, der es gewohnt
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