Kommentar Knut Pries zum Ringen um Ceta

Zäh, aber demokratisch

Es hat seinen Grund. dass Angela Merkel nach dem EU-Gipfel die Tagesordnung lobte und nicht die Ergebnisse. Sie sind wenig imposant, nicht nur wegen des Ceta-Fehlschlags. Ein trübes Bild bot auch das Gezerre um die Frage, ob die EU den Syrien-Kriegsherrn Putin mit zusätzlichen Sanktionen für das Bombardement Aleppos bestrafen solle. Es blieb beim bekannten Einerseits – Andererseits. Einerseits ist die EU weiter an gedeihlichen Beziehungen zu Moskau interessiert, andererseits will sie gegenhalten, wenn Putin nicht Kooperation, sondern Rivalität betreibt. Ein konzeptioneller Fortschritt ist das nicht. In Sachen Migration lässt man es
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