Kretschmann: Schwäbisch erhalten

Das Idiom ist laut UNESCO bedroht. Der Ministerpräsident will den Dialekt deshalb „revitalisieren“.
Ministerpräsident Winfried Kretschmann (Grüne) hat sich dafür ausgesprochen, „das Schwäbische in all seiner Bildkraft und knitzen Ursprünglichkeit zu revitalisieren und lebendig zu halten.“ Als Redner einer Veranstaltung des Fördervereins Schwäbischer Dialekt kündigte Kretschmann am Donnerstagabend in Reutlingen an, sich beraten lassen zu wollen, „wie die Dialekte bei uns im Land weiter gefördert werden können.“ Man müsse darüber nachdenken, was in Kindertagesstätten, Schulen aber auch im Rundfunk getan werden könne: „Nur die Jungen können ihn erhalten.“ Der anwesende Tübinger Kulturwissenschaftler
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