Nicht in Stein gemeißelt

Nach neuesten Forschungsergebnissen sind die Zehn Gebote immer wieder bearbeitet worden.
Die Zehn Gebote seien in den ersten Jahrhunderten der Verschriftlichung lange nicht so in Stein gemeißelt gewesen wie vermutet. Das erklärte am Freitag der Münsteraner Bibelforscher Cornelis de Vos. „Gruppen von Juden und Christen veränderten sie zuweilen.“ So habe etwa die eine Gruppe das Tötungsverbot verschärft, eine andere das Ehebruchverbot um sexualethische Normen erweitert. Zahlreiche antike jüdische, christliche und heidnische Schriftsteller hätten wie viele ihrer Zeitgenossen die Begierde als Wurzel allen Übels gesehen und „eine gewisse Abneigung gegen Sexualität“ gehegt, erklärte der Forscher, der eine
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