Klimagipfel: Große Worte und kleine Schritte

Vor einem Jahr ist der Welt beim Klimaschutz der große Wurf gelungen. Auf der Folgekonferenz sollte es etwas ruhiger zugehen. Doch dann kam die Wahl von Donald Trump.
John Kerry weiß, was die Klimaschutzminister in Marrakesch wissen wollen. „Lasst uns über den Elefanten im Raum reden“, soll der scheidende US-Außenminister Teilnehmern zufolge gesagt haben. Der Elefant heißt Donald Trump, ein Mann, der nicht an menschengemachten Klimawandel glaubt und im Januar US-Präsident wird. Doch die Klimadiplomaten aus fast 200 Ländern machten auf der Konferenz überdeutlich, dass sie notfalls auch ohne die USA unbeirrt weitermachen wollen – jetzt erst recht. „Diese globale Einigkeit schien einst undenkbar, aber ist sie unaufhaltbar geworden“, unterstreicht UN-Generalsekretär Ban Ki
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