Stille Nacht, heilige Macht

Am Sonntag entscheidet sich, ob der Grüne Alexander von der Bellen oder der Rechtspopulist Norbert Hofer Präsident wird. Beide vermeiden scharfe Töne.
Wer das Tütchen Weingummi und die Postkarte mit dem lächelnden Alexander van der Bellen wohl nehmen wird? „Meistens weiß man es schon vorher“, sagt Judith Schwentner, Abgeordnete der Grünen, die in Graz wahlkämpft. Untrügliche Zeichen sind offener Blick, offenes Hemd, offener Mantel: Da kommt sicher ein freundliches Kopfnicken, ein einvernehmliches Lächeln. „Den wähl‘ ich eh“, versprechen der Politikerin im Vorbeigehen reihenweise junge Leute im Studentenalter – ängstlich darauf bedacht, nur ja nicht für Hofer-Wähler gehalten zu werden. Bei den Familien, die in Trauben vom Bahnhof her in die Altstadt
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