Etappensieg für Telekom-Aktionäre

Das Oberlandesgericht urteilt, dass der Konzern beim dritten Börsengang im Jahr 2000 einen Fehler im Prospekt gemacht hat. Ob die 16 000 betroffenen Aktionäre entschädigt werden, ist allerdings fraglich.
Sechzehn Jahre nach dem dritten Börsengang und zwölf Jahre nach dem ersten Prozess warten T-Aktien-Käufer noch auf Schadenersatz für Kursverluste. Jetzt at das Oberlandesgericht (OLG) Frankfurt anhand eines Musterfalls festgestellt, dass der Dax-Konzern schwerwiegende Fehlinformationen im Verkaufsprospekt aus dem Jahr 2000 zu verantworten hat. Dies ist ein Etappensieg für die rund 16 000 klagenden Kleinaktionäre. Die juristische Lage bleibt aber komplex. Hier die wichtigsten Aspekte. Worüber mussten die Frankfurter Richter entscheiden? Nachdem der Bundesgerichtshof (BGH) 2014 höchstrichterlich festgestellt hatte, dass der Verkaufsprospekt
Web & Mobil Abo (0,99 € im ersten Monat, danach 6,99 € pro Monat)

30 Tage für 0,99 € danach 6,99 € mtl.

Jetzt Weiterlesen

und Vorteile sichern: