Kommentar Wolfgang Scheerer über das russische Dopingsystem

Bach muss sich festlegen

Wieder macht der Blick in die Abgründe des russischen Leistungssports selbst Kummer gewohnte Beobachter fassungslos: Da bekamen Nationaltrainer Prämien, wenn sie Dopingmittel an ihre Athleten verkauften. Und die Anti-Doping-Agentur Rusada bestach Kontrolleure, damit sie Sportler vor unangekündigten Tests warnten und Proben gefälscht werden konnten. Zwölf Medaillengewinner der Winterspiele 2014 in Sotschi sollen darunter sein. Die Beweise hat der kanadische Chefermittler McLaren gesammelt und jetzt im zweiten Teil seines Russland-Reports als „institutionelle Verschwörung“ charakterisiert. Obwohl schon Teil eins Staatsdoping anprangerte,
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