Die Vergnügungssteuer steigt

Steuern Bopfingen hebt die Vergnügungssteuer von 20 auf 22 Prozent an, um eine weitere Zunahme von Spielhallen in der Stadt zu bremsen.

Bopfingen

Glücksspiel kann süchtig machen. Davon sind Bopfingens Stadtväter überzeugt. Einigkeit herrscht im Gemeinderat auch darüber, dass eine Zunahme von Spielhallen und Wettbüros in der Stadt nicht erwünscht ist. Um „einen Riegel vorzuschieben“, hat der Gemeinderat nun die Vergnügungssteuer angehoben. Die steigt ab 1. Januar 2017 von bislang 20 Prozent auf 22 Prozent des Umsatzes. Die Stadt rechnet mit jährlichen Mehreinnahmen von rund 15 000 Euro.

„Wer nicht weiß, was er mit seiner Erdgeschosslage in der Innenstadt anstellen soll, der beantragt eine Spielhalle“, hat Bürgermeister Dr. Gunter Bühler festgestellt.

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