„Geistiger Nährboden für Radikale“

Wie geht es mit den Krisenherden Syrien und Irak weiter und was bedeutet das für Europa? Ein Interview mit dem Islamwissenschaftler und UN-Experten Wilfried Buchta.
Die nahöstliche Staatenwelt bewegt sich in Richtung Auflösung. Sie befindet sich in einem gesellschaftlichen, politischen und staatlichen Zersetzungsprozess. Die Konflikte in Syrien, Irak und weiteren Ländern werden andauern, wahrscheinlich für die nächsten Jahre und Jahrzehnte. Herr Buchta, Europa und die USA schauen dem Gemetzel in Syrien ohnmächtig zu, was viel Kritik ausgelöst hat. Was ist falsch gelaufen in der westlichen Syrienpolitik? Wilfried Buchta: Wir hatten immer ein falsches Bild von der Gesamtlage im Nahen Osten, von dem Zustand dieser Staaten, von dem Charakter dieser Regime und vom Charakter der islamischen Gesellschaften.
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