Kommentar Martin Hofmann zur Atomaufsicht in Ungarn

Ärger mit Brüssel

Ohne staatliche Hilfe würde kein Energieversorger heute mehr einen Atomreaktor bauen. Der Grund: zu teuer. Die ungarische Regierung hat sich anders entschieden und lässt zwei neue Reaktorblöcke errichten. Sie zahlt dem russischen Hersteller knapp zehn Milliarden Euro dafür. Sie macht sich obendrein abhängig von Moskau. Russland liefert Brennelemente und übernimmt deren Entsorgung. Doch dies kann die Orbán-Regierung souverän entscheiden. Auch Großbritannien, Frankreich und Finnland bauen oder planen neue Atommeiler, obwohl die Kosten steigen, die später die Stromkunden begleichen werden. Auf Ärger kann sich Viktor Orbán aber zu Recht
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