Auf der Suche nach weiteren Grönings

Jens Rommel und seine Kollegen in Ludwigsburg fahnden nach Mitverantwortlichen am Massenmord zur Zeit des Nationalsozialismus. Eine Gerichtsentscheidung unterstreicht die Bedeutung ihrer Arbeit.
Für die Experten der Zentralen Stelle zur Aufklärung von NS-Verbrechen in Ludwigsburg ist die Ende November gesprochene Gröning-Entscheidung des Bundesgerichtshofs (BGH) ein neuer Weckruf. „Weil wir jetzt wissen, dass auch Auschwitz-Wachleute wie Oskar Gröning mitverantwortlich sind am damaligen Massenmord, suchen wir weiter nach ähnlichen systematischen Tötungen in anderen Konzentrationslagern“, sagt der Leiter der Ermittlungsbehörde, Jens Rommel. Mit der höchstrichterlichen Entscheidung „wäre es absurd, heute an eine Schließung unserer Behörde auch nur zu denken“, sagt der 44-Jährige. Der BGH hatte mit Gröning
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