Brexit lässt Regierung platzen

Weil die protestantische Ministerpräsidentin das Votum der Briten anerkennt, gibt ihr katholischer Vize auf. Neuwahlen stehen an.
Nordirland steckt in einer Regierungskrise. Der stellvertretende Ministerpräsident Martin McGuinness hat die Zusammenarbeit mit der Regierungschefin Arlene Foster aufgekündigt und seinen Rücktritt eingereicht. Laut dem Friedensabkommen beruht die nordirische Regionalregierung auf einer Gewaltenteilung zwischen Katholiken und Protestanten. Somit kann Foster auch nicht mehr im Amt bleiben und Neuwahlen sind erforderlich. Vordergründig ist eine Affäre um die Subventionierung erneuerbarer Energie für den Rücktritt von Martin McGuinness verantwortlich. Seine Sinn-Fein-Partei hatte die protestantische Ministerpräsidentin wegen der Subventionen
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