Mit „Platte 2.0“ gegen Wohnungskrise

Der Plattenbau hat aus DDR-Zeiten einen schlechten Ruf. Dabei sind Gebäude aus vorgefertigten Teilen weltweit verbreitet. Nun könnte das „serielle Bauen“ in Deutschland eine Wiedergeburt erleben.
Den Plattenbau ereilte 1991 das gleiche Schicksal wie die DDR – der verdiente Untergang. Doch verschwunden ist nur der Name. Tatsächlich erlebt das Bauen mit in der Fabrik vorgefertigten Teilen unter neuem Namen eine Renaissance: Die Branche bevorzugt die Begriffe „serielles“ oder „elementiertes Bauen“. Manche sprechen von „Platte 2.0“, was in der Baubranche aber nicht gern gehört wird. Nach Meinung vieler Fachleute bietet das serielle Bauen die einzige Chance, den Wohnungsmangel zu beheben. Auf der Münchner Baustoffmesse „Bau 2017“ wird das kommende Woche eines der großen Themen sein.
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