Wohnen, wo es Arbeit gibt

Gutachten fordert neue Kriterien für die Verteilung.
Längst nicht immer wohnten Flüchtlinge dort, wo Arbeitskräfte fehlten, sagt das arbeitgebernahe Institut der deutschen Wirtschaft (IW) in Köln. Deshalb sollte die Situation auf dem Arbeitsmarkt beim Verteilen der Flüchtlingen stärker berücksichtigt werden. „Der Wohnort ist für die Integrationschancen sehr relevant“, sagt IW-Experte Wido Geis, der mit Kollegen ein Gutachten zum Thema erarbeitete. So gebe es bundesweit und innerhalb der Bundesländer große Unterschiede bei der Arbeitslosenquote von potenziell erwerbsfähigen Migranten aus Hauptherkunftsländern wie Afghanistan, Syrien oder Eritrea. Die Quote liege in Baden-Württemberg
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