Wie der Zufall so spielt

Er verkörpert das andere Amerika: das gebildete, das liberale. Paul Auster hat kurz vor seinem 70. Geburtstag mit „4 3 2 1“ einen in jeder Hinsicht großen Roman veröffentlicht.
Es ist ein wunderbarer jüdischer Witz, den Paul Auster in seinem neuen Roman „4 3 2 1“ gleich zweimal erzählt, am Anfang und am Ende. Nach einer stürmischen Überfahrt kommt Isaac Reznikoff am ersten Tag des 20. Jahrhunderts im Hafen von New York an. Beim Warten auf die Befragung durch die Einwanderungsbehörde rät ihm ein anderer Passagier aus Osteuropa, der sein Glück in der Neuen Welt suchen will, sich einen amerikanischen Namen zuzulegen: „Sag ihnen, du heißt Rockefeller.“ Damit könne er nichts falsch machen. Als aber Reznikoff an die Reihe kommt und nach seinem Namen gefragt wird, fasst
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