Libyen soll Flüchtlinge aufhalten

Die EU will durch ein Abkommen mit der Regierung in Tripolis die Flucht aus Afrika nach Italien eindämmen. Doch in dem nordafrikanischen Land herrschen Chaos und Gesetzlosigkeit.
Libyen liegt am Boden. Milizen und Warlords haben das Sagen, die international anerkannte Nationale Einheitsregierung kann sich nicht durchsetzen. Der Staat ist kaputt. Chaos und Rechtlosigkeit machen den südlichen Mittelmeeranrainer zum größten Transitland für Migranten aus Afrika. Mehr als eine halbe Million Menschen nahmen in den letzten drei Jahren die zentrale Mittelmeerroute nach Italien, 90 Prozent kamen über Libyen. Diesen „unhaltbaren Zuständen“, wie EU-Außenbeauftragte Federica Mogherini formulierte, will die Europäische Gemeinschaft am Freitag beim Sondergipfel auf Malta endlich einen Riegel vorschieben. Die maltesische
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