Geheimsache Dienstwagen

Jahr für Jahr fragt die Deutsche Umwelthilfe bei Spitzenpolitikern nach dem CO2-Ausstoß ihrer Dienstwagen. Damit wird ein Ranking erstellt, das Fahrer von Dreckschleudern anprangert. Doch einer verweigerte 2016 die Auskunft: Bayerns Ministerpräsident Horst Seehofer (CSU). Aus „Sicherheitsgründen“, so die Staatskanzlei. Denn wer den CO2-Ausstoß kenne, könne Rückschlüsse ziehen, mit welchem Panzerglas etwa die Limousine gesichert sei. Das leuchtet der Umwelthilfe nicht ein, gestern fand der Prozess statt. Richterin Cornelia Dürig-Friedl erkennt die Sachlage rasch: Gefragt ist nach dem Ausstoß des Grundmodells. Dass dieses sicherheitstechnisch
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