Totschlag, kein Mord

Urteil nach elf Prozesstagen: Der Schütze in dem tödlichen Streit zwischen „Black Jackets“ und „United Tribunes“ in Heidenheim wird zu 13 Jahren Haft verurteilt.
Er verbitte sich Kommentare zum Urteil, schob der Vorsitzende Richter Gerhard Ilg voran, bevor er „im Namen des Volkes“ den Richterspruch verkündete. Dies war dem Milieu der rockerähnlichen Gruppierungen und den vollen Zuschauerreihen im Gerichtsaal in Ellwangen, vor allem auf Seiten der Black Jackets, geschuldet. Gestern ging am elften Verhandlungstag der Prozess nach einer Schießerei in Heidenheim zu Ende, bei dem im April 2016 ein 29-Jähriger getötet und dessen 25 Jahre alter Bruder schwer verletzt worden waren. Das Urteil des Landgerichts, eine Haftstrafe von 13 Jahren wegen Totschlags und versuchten Totschlags in Tateinheit
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