Uhren mit Retro-Mechanik verkaufen sich gut

Digital ist besser? Am Handgelenk gilt das nicht. Gefragt sind die Klassiker von früher.
Das Pförtnerhaus ist verwaist, die Straße leer. Rechterhand in dem Schramberger Gewerbegebiet liegt eine Abrissruine, am Ende des Weges ein riesiges Gebäude: der Firmensitz des Uhrenherstellers Junghans. Hier war einst die größte Uhrenfabrik der Welt. In den 1960er Jahren beschäftigte Junghans 6000 Menschen. Dann begann der Abstieg bis zur Insolvenz 2008. Seither, betont Firmenchef Matthias Stotz, gehe es aufwärts, man sei profitabel. 127 Mitarbeiter sind es heute. Der Umsatz stieg 2016 um 4,3 Prozent auf 24,5 Mrd. EUR. Auf dem Gelände wird gebaut, am Firmengebäude wird saniert. Die Junghans-Geschichte ist beispielhaft für Deutschlands
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