Mehr mitreden bei Asylfragen

Kundgebung Mehr als 200 Menschen kommen am Samstag auf den Gmünder Marktplatz. Stadt, Kreis und Kirchen fordern Umdenken in der Abschiebepolitik.

Schwäbisch Gmünd

Rote und weiße Kerzen bilden auf dem Pflaster ein großes Herz. Daneben stehen Kinder und Erwachsene mit Schildern: „Raymond muss bleiben“, steht darauf. Der Nigerianer, der momentan bei einer Gmünder Familie lebt, hat seinen Ausreisebefehl erhalten. Genau wie ein dreijähriger Junge aus Herlikofen, ebenfalls mit nigerianischen Wurzeln.

Zwei Fälle, die Richard Arnold offenbar keine Ruhe lassen. Denn so trat der Gmünder Oberbürgermeister am Samstagabend vor dem Rathaus auf, ruhelos und ernst. Juristisch seien die Ausreisebefehle korrekt, sagte er. „Trotzdem sind sie nicht in Ordnung und zeigen, wie abstrus

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