Plötzlich greift er mit der Axt an

Ein psychisch kranker Mann verletzt im Düsseldorfer Hauptbahnhof neun Menschen. Die Polizei rückt mit einem Großaufgebot an, weil sie einen Terroranschlag nicht ausschließen kann.
Auf „paranoide Schizophrenie“ ist ein Attest ausgestellt, das in der Nacht zum Freitag in der Wohnung des Axt-Attentäters von Düsseldorf gefunden wird. Auch entsprechende Medikamente liegen dort. Die Polizei hält den 36-jährigen Bewohner deshalb für einen verwirrten Einzeltäter. Neun Menschen hat er Stunden zuvor in einem S-Bahn-Zug im Hauptbahnhof verletzt. Dass es nicht mehr geworden sind, ist dem beherzten Zugreifen eines S-Bahn-Passagiers und dem Lokführer zu verdanken. Der 36-Jährige stammt aus dem Kosovo. Er ist 2009 als Asylbewerber nach Deutschland gekommen und hat eine Aufenthaltsberechtigung aus humanitären Gründen.
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