Dobrindt muss um seine Maut-Pläne bangen

Der Verkehrsminister hat es eilig, sein Lieblingsprojekt umzusetzen. Doch die SPD meldet im Bundestag Bedenken an. Der Bundesrat fordert Ausnahmen für die Grenzregionen.
Eigentlich scheint es noch lange hin zu sein. Für 2019 peilt Alexander Dobrindt (CSU) den Start der Pkw-Maut an. Trotzdem läuft dem Verkehrsminister gerade die Zeit davon. Seine Maut-Version 2.0 bringt er gleich in Bundestag und Bundesrat ein. Es geht um Änderungen. Die Kurzzeittarife für Fahrer aus dem Ausland sollen stärker gestaffelt werden – mit sechs statt drei Preisstufen. Zudem soll die für Inländer bestimmte Maut-Entlastung über eine niedrigere Kfz-Steuer aufgestockt werden – um jährlich 100 Millionen Euro zusätzlich für Euro-6-Autos. Gegen die „in Gesetz gegossene Bierzeltparole der CSU“ wettert Grünen-Fraktionsvize
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