Raubkunst: Einigung nach langem Streit

Dieser Fall ist selten: Zwei Opfer der Judenverfolgung streiten um ein von den Nazis beschlagnahmtes Bild.
Im bitteren Streit um ein von den Nazis geraubtes Gemälde von Max Liebermann haben zwei Holocaust-Überlebende eine gütliche Einigung gefunden. Der israelische Anwalt Meir Heller bestätigte, sein Mandant habe zugestimmt, das Bild „Die Korbflechter“ von Liebermann (1847-1935) an den Erben David Toren in den USA abzugeben. Die verschlungene Geschichte hatte 1939 begonnen, als der jüdische Unternehmer und Kunstsammler David Friedmann aus Breslau vor den Nationalsozialisten fliehen musste. Seine große Kunstsammlung wurde von den Nazis beschlagnahmt, einige Bilder endeten in der Gurlitt-Sammlung. 1942 wurde Friedmann von den Nazis
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