„Das Erinnern stört“

Der Autor Christoph Hein spricht über seinen neuen Jahrhundertroman „Trutz“, das Schreiben und Alterseinsichten.
Christoph Hein (72) erzählt in seinem neuen Roman „Trutz“ die Geschichte des Archivars Maykl Trutz, dessen Vater als Schriftsteller vor den Nazis fliehen musste und als Deutscher in der Sowjetunion im Arbeitslager ums Leben kam. Im Moskauer Exil lernt Maykl als Kind den Mnemotechniker und Gedächtnisforscher Waldemar Geijm kennen, der ihn mit seinem eigenen Sohn unterrichtet und später ebenfalls im Lager stirbt. Nach dem Ende des Kalten Krieges treffen die zwei Söhne sich wieder. Beide konnten ein Leben lang dem Schatten ihrer Väter nicht entfliehen und litten unter Repressionen. Wie schon „Glückskind mit Vater“ (2016)
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