Kommentar Gerd Höhler zu Griechenland

Im Teufelskreis

Ein Durchbruch ist es nicht, aber immerhin ein wichtiger Schritt im Griechenland-Rettungsprogramm: Nach langem Tauziehen der Athener Regierung mit den Geldgebern ist jetzt ein Abschluss der zweiten Prüfrunde in Sicht. Damit wird die Auszahlung weiterer Kreditraten möglich. Die Gefahr einer Staatspleite im Juli, wenn der Athener Finanzminister Milliarden für Tilgungen und Zinsen aufbringen muss, ist abgewendet. Aber Griechenlands Lage bleibt prekär. Das Land ist noch lange nicht gerettet. Die Hauptschuld dafür trägt die in Athen regierende Koalition aus Links- und Rechtspopulisten. Premier Alexis Tsipras verschleppte jene Reformen, die er
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