Kommentar Martin Gehlen zum US-Angriff in Syrien

Rückkehr der Weltpolizei

Kaum eine Woche ist es her, da lebte Donald Trump noch in einer völlig anderen Nahost-Welt, ganz nach seinem Geschmack: einfach, schwarz-weiß und übersichtlich. Sogar Syriens Diktator Baschar al-Assad ließ er offiziell bescheinigen, dieser habe aus Washington nichts mehr zu befürchten. Seit dem Giftgas-Massaker am Dienstag jedoch ist davon keine Rede mehr. Plötzlich markiert Donald Trump rote Linien für Assad und ließ – anders als Vorgänger Barack Obama – seinen Worten tatsächlich Taten folgen. Die zivilisierten Nationen rief er auf, mit den USA das Abschlachten und Blutvergießen in Syrien zu beenden. Assad dagegen war offenbar
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