Berlin kritisiert Verhaftung deutscher Journalistin

Die 33-Jährige aus Neu-Ulm sitzt seit zwei Wochen ohne konsularische Betreuung im Gefängnis. Der Fall belastet das Verhältnis zu Ankara noch weiter.
Die Bundesregierung fordert Zugang zu einer in der Türkei inhaftierten deutschen Übersetzerin und Journalistin aus Neu-Ulm. „Dieser Fall macht uns Sorgen“, sagte der Sprecher von Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU), Steffen Seibert. Das Auswärtige Amt bestätigte die Verhaftung und kritisierte zugleich, dass die türkischen Behörden Deutschland entgegen der Gepflogenheiten nicht von sich aus über den Fall informiert hätten. Mesale Tolu, die für die linksgerichtete Agentur Etha arbeitet, war bereits am 30. April von einer Anti-Terror-Einheit festgenommen worden. Sie sitzt seit dem 6. Mai im Istanbuler Frauengefängnis. Ein Richter
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