Nero darf den Showstar spielen

Die Kritik bezeichnet das in Rom aufgeführte neue Musical über den Kaiser als „Kitsch“ und „Trash-Oper“.
Auf dem Palatin-Hügel mit Blick auf das Kolosseum steht eine riesige Bühne. Oscar-gekrönte Choreografen, Komponisten, Bühnenbildner und altbekannte italienische Regisseure und Produzenten haben mehr als zwei Jahre an einem pompösen Musical über den berüchtigsten aller römischen Kaiser gearbeitet: Nero. „Divo Nerone – Opera Rock“ soll im Sommer die Touristen anziehen. Kritiker jedoch schlagen die Hände über dem Kopf zusammen. Die Musik soll an Größen wie Queen und die Pet Shop Boys erinnern, bleibt aber weit dahinter zurück. Das Bühnenbild und die Kostüme sind wenig einfallsreich. Entsprechend reagiert die Kritik.
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