May verspielt Mehrheit

Hoch gepokert und verloren: Die Premierministerin und ihre Konservativen stehen nach der Wahl schlechter da als zuvor. Der heimliche Sieger ist Labour.
Von der Downing Street zum Buckingham-Palast ist es nur ein Katzensprung. Für Theresa May war es wohl die längste Fahrt ihres Lebens. Sie konnte der Queen nicht stolz über ihren erwarteten Erdrutschsieg berichten, sondern musste sie nach der Wahlblamage um Erlaubnis für eine Ach-und-Krach-Regierungsbildung bitten. Als May vor fünf Wochen völlig überraschend den Wahltermin ansetzte, jubelte die konservative Massenpresse in Vorfreude auf ihre „Krönung“. Doch zur noch größeren Überraschung vergeigte die Premierministerin die absolute Mehrheit ihrer konservativen Partei. Von dem erwarteten „Erdrutsch“ profitierte
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