Leitartikel Hendrik Bebber zur Wahl in Großbritannien

Gründlich verzockt

Willkommen in der Spielhölle der britischen Politik, wo Regierungschefs sich beim Brexit selbst ruinieren. Jetzt hat sich Theresa May gründlich verzockt. Anstatt in Brüssel den Trumpf einer „starken und stabilen Regierung“ auf den Verhandlungstisch zu knallen, mischte sie sich selbst die Luschen für den gewaltigen Misserfolg bei den Neuwahlen in die Karten. Die Konservativen sind immer noch die stärkste Partei im Parlament. Aber anstelle eines haushohen Sieges mit über 100 Sitzen verloren sie ihre Mehrheit. Es reicht nicht mehr für ein triumphales Solo gegen die anderen 27 Mitspieler in der EU, sondern allenfalls für einen
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