Streit um Gutachten

Umweltorganisation beantragt Zwangsgeld gegen Bayern.
Im Streit um Fahrverbote in Innenstädten zwischen der Deutschen Umwelthilfe (DUH) und der bayerischen Landesregierung weigert sich Ministerpräsident Horst Seehofer (CSU) offenbar, ein Gutachten zur Luftbelastung in München zu veröffentlichen. Die DUH beantragte daher ein Zwangsgeld in Höhe von 2000 EUR beim Bayerischen Verwaltungsgerichtshof, wie sie am Freitag in Berlin mitteilte. Das Gericht hatte im Februar angeordnet, dass die Landesregierung ein Gutachten anfertigen und bis 29. Juni veröffentlichen muss. Der Münchner Oberbürgermeister Dieter Reiter (SPD) hatte in der vergangenen Woche Fahrverbote für Diesel ins Gespräch gebracht.
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