Kommentar Tobias Käufer zum Machtkampf in Venezuela

Sterben hat erst begonnen

Bis heute zucken lateinamerikanische Menschenrechtler zusammen, wenn sie die Namen der Generäle Augusto Pinochet (Chile) oder Alfredo Stroessner (Paraguay) hören. Sie stehen für einen brutalen Machtapparat zu Zeiten der ultrarechten Militärdiktaturen, in denen Oppositionelle getötet oder gefoltert wurden oder einfach verschwunden sind. Inzwischen ähneln auch die Maßnahmen von Venezuelas linksgerichtetem Präsidenten Nicolas Maduro an diese dunkle Epoche des 20. Jahrhunderts. Mehr als 100 Tote in knapp vier Monaten der Massenproteste, das unterscheidet den venezolanischen Machtapparat nicht mehr von denen der brutalen Generäle. Und mit
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