Gericht spricht sich für Fahrverbote in Stuttgart aus

Erfolg für Deutsche Umwelthilfe: Das Land muss dafür sorgen, dass die Luft in der Landeshauptstadt „schnellstmöglich“ besser wird.
Das Verwaltungsgericht Stuttgart hat Fahrverboten in der Landeshauptstadt ab Anfang 2018 den Weg geebnet. Es gab der Klage der Deutschen Umwelthilfe (DUH) statt, die ganzjährige Verbote für Fahrzeuge gefordert hatte, die nicht die Euro-6-Norm im Realbetrieb erfüllen. Selbst verhängen kann das Gericht Verkehrsbeschränkungen nicht. Der Vorsitzende Richter Wolfgang Kern kam jedoch zu dem Schluss, dass Fahrverbote der effektivste und derzeit einzige Weg seien, um die seit Jahren zu hohe Stickstoffdioxidkonzentration in Stuttgart „schnellstmöglich“ zu senken. Er verdonnerte das Land Baden-Württemberg dazu, den Luftreinhalteplan für
Web & Mobil Abo (0,99 € im ersten Monat, danach 6,99 € pro Monat)

30 Tage für 0,99 € danach 6,99 € mtl.

Jetzt Weiterlesen

und Vorteile sichern: