Völlig verrechnet?

In Prüfungen sind nur noch herkömmliche Taschenrechner erlaubt. Kritiker sehen darin einen Rückschritt.
Vor drei Jahren wurde es amtlich gemacht: Schüler dürfen von 2017 an in Prüfungen nur noch den wissenschaftlichen und nicht mehr den graphischen Taschenrechner verwenden. Ein Fehler, ein Rückschritt sei das, sagten Medien wie auch Eltern, Lehrer und Professoren. Dabei wirken die Gründe für die Entscheidung des Kultusministeriums plausibel. „Zum einen sind da die Kosten“, verrät Pressesprecher Kai Gräf. Ein graphischer Taschenrechner schlägt mit 100 bis 130 Euro zu Buche. Für sozialschwächere Familien kaum bezahlbar. Und auch für Schulen – die stets auf Sparkurs sind – eine Menge Geld. Dagegen kostet der wissenschaftliche
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