VW-Insider bekennt sich schuldig

In den USA hat der zweite Mitarbeiter ein Geständnis abgelegt. Ihm drohen jetzt sieben Jahre Haft.
Der seit Anfang des Jahres inhaftierte langjährige Volkswagen-Manager Oliver Schmidt hat sich wegen seiner Rolle im Abgas-Skandal schuldig bekannt. Der Deutsche, dem die USA Verschwörung zum Betrug und Verstoß gegen Umweltgesetze vorwerfen, legte in Detroit ein Geständnis ab. Durch das Schuldbekenntnis reduziert sich das potenzielle Strafmaß erheblich. Von ursprünglich elf Anklagepunkten wurden neun fallengelassen. Das Urteil soll am 6. Dezember fallen. Dafür gibt Schmidt, der laut Anklage von Februar 2012 bis März 2015 in leitender Funktion mit Umweltfragen in den USA betraut war, die Chance auf, sich bei einem Prozess zu verteidigen.
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