Hesses geliebte Berge

Zwischen „Hotel Waldhaus“ und Nietzsche-Haus: Der Nobelpreisträger ließ sich in Sils Maria zu mehr als schriftstellerischen Meisterwerken inspirieren.
Als richtiggehende Spaßbremse stellt sich Hermann Hesse heraus: der Schriftsteller ist ein ziemlich nörgeliger Hotelgast. Über „Ältere und Alte“ unter den anderen Gästen regt er sich auf, die ausgelassen trinken und tanzen: „Alles dröhnt und dampft vor Lustigkeit“, schreibt er angewidert und geißelt die „aufgepeitschte Vergnügtheit“. Dennoch: Seiner Begeisterung für die Engadiner Berge in der Schweiz tat das keinen Abbruch. Die Liebe begann 1905, als Hesse (1877-1962) als knapp 30-Jähriger erstmals in Graubünden war. Er kam dann oft zum Wandern, aber ab 1949 bis kurz vor seinem Tod verbrachte er jeden
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