Eine Heimat für die Erinnerung

Traum und Trauma: 70 Jahre nach der Unabhängigkeit hat in Indien das erste Museum der Teilung eröffnet.
Bei brütender Mittagshitze erklingt im nordindischen Amritsar mystischer Qawwali-Gesang. Später wird der Dichter Gulzar auftreten. Dazwischen kommt das Hauptprogramm: Der Regierungschef des Bundesstaates Punjab, Amarinder Singh, eröffnet das erste Museum, das sich der Teilung Britisch-Indiens und ihrer blutigen Folgen widmet. Es ist genau 70 Jahre her, dass die scheidenden Kolonialherren die Grenzlinien zwischen den neuen, unabhängigen Staaten Indien und Pakistan bekanntgaben. Er habe in Hiroshima einen Mann getroffen, der die Stimmen der Überlebenden des Atombombenabwurfs einfing, erzählt Ravi Chakran, ein Treuhänder des Museums. Ihm sei
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