Auf der Spur der großen Zelle

Drei Aktionen an weit entfernten Orten binnen kurzer Zeit: Vieles deutet darauf hin, dass die Attentäter von Barcelona breit aufgestellt waren. Für die spanische Polizei, die bisher erfolgreich gegen Islamisten kämpfte, ein harter Schlag.
Plaça de Catalunya, 12 Uhr mittags, es ist der Tag nach dem Terror. Tausende Menschen, die meisten in schwarzer Trauerkleidung, versammeln sich auf dem beliebten Platz mitten in Barcelona. Dann kehrt Stille ein. Ein tief bewegter König Felipe schließt die Augen, eine Minute lang schweigt das sonst pulsierende Herz der katalanischen Metropole. Dann aber kommt das wahre Wesen der weltoffenen, fröhlichen Stadt wieder an die Oberfläche: Minutenlang applaudieren die Bürger frenetisch im Gedenken an die Opfer. Ein Chor auf Katalanisch brandet auf: „No temim por“ – Wir haben keine Angst! Die Bürger zeigen: Sie wollen sich vom
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