Erdogan droht erneut mit Einmarsch in Syrien

Kurdische Einheiten kontrollieren mehrere Regionen an der Grenze. Der türkische Präsident befürchtet, dass diese Gebiete zusammenwachsen. Ein Angriff würde die USA provozieren.
Seit mehreren Wochen verstärkt die türkische Armee massiv ihre Präsenz an der syrischen Grenze. In den Regionen um die Grenzstadt Kilis sind 7000 Soldaten mit Panzern und Artilleriegeschützen in Stellung gegangen. Staatspräsident Recep Tayyip Erdogan begleitet den Aufmarsch mit martialischen Worten: „Wir werden den Terroristen in Syrien mit neuen Vorstößen den Dolch noch tiefer ins Herz treiben“, kündigte Erdogan Anfang August an. Terroristen, damit meint Erdogan die kurdischen „Volksbefreiungseinheiten“ YPG, den syrischen Ableger der verbotenen PKK. Die Türkei werde die Bildung eines kurdischen Staates in Nordsyrien
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