Klima für Forscher wird kühler

US-Präsident Donald Trump krempelt die Wissenschaftspolitik um. Es geht um viel Geld und um einen kulturellen Wandel. Die Folgen betreffen auch Deutschland.
Die für Oktober geplante Reise nach Florida fällt schon einmal aus. Eigentlich wollte der Klimaforscher Hermann Lotze-Campen vom Potsdamer Institut für Klimafolgenforschung (PIK) im Herbst vor Kollegen in den USA über die Forschung in Europa sprechen. „Ich fand die Idee gut“, sagt er. „Aber die Einladung bestand schon vor der Trump-Wahl. Jetzt habe ich gesagt, unter diesen Umständen will ich nicht kommen.“ So wie Lotze-Campen geht es derzeit vielen: Trump und die Wissenschaft liegen über Kreuz – zulasten des Wissenschaftsstandorts USA. Die Folgen lassen sich bereits jetzt an ersten Zahlen ablesen: Aus einer
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