Leitartikel Tobias Knaack zum Bahndebakel in Rastatt

Desaströses Bild

Vierzehn Tage ist es her, dass in Rastatt Wasser und Erdreich in eine Tunnelröhre eingedrungen sind und die fünf Meter darüber liegenden Gleise absackten. Vierzehn Tage, die die Rheintalbahn, eine der wichtigsten Nord-Süd-Verbindungen Deutschlands, nun gesperrt ist – und bis mindestens 7. Oktober bleibt. Vierzehn Tage, in denen die Bahn als Bauherrin wenig bis gar nichts zu den Ursachen bekannt gab und die Öffentlichkeit ratlos zurücklässt. Der Tunnel-Kollaps von Rastatt, er ist ein geradezu schizophrener Fall. Weil er eben einerseits viele Fragen aufwirft – etwa nach den Ursachen oder danach, was mit der nun zubetonierten Röhre
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