Flucht vor der Bombe

60 000 Menschen müssen am Sonntagmorgen in Frankfurt ihre Wohnungen verlassen. Von Mittag an wird auf dem Uni-Gelände ein 1,4-Tonnen-Blindgänger entschärft.
Altenheime, Krankenhäuser, das Polizeipräsidium und Wohnhäuser mit 60 000 Menschen: Morgen müssen die Gebäude leer sein, das Frankfurter Westend wird evakuiert, damit eine 1,8 Tonnen schwere Weltkriegsbombe evakuiert werden kann. Es handle sich um die bislang größte Evakuierung in Deutschland, sagte der Frankfurter Stadtrat Markus Frank. Für die Entschärfung wird ein Bereich im Radius von anderthalb Kilometern rund um den Fundort geräumt werden, darin liegen Teile mehrerer zentrumsnaher Stadtteile. Die Autobahnen sind nicht gesperrt. Allerdings rechnen die Behörden mit Staus, und möglicherweise werden vereinzelt Flüge ausfallen.
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